Sprachimmersion in der Krippe – Lernen durch Spiel
Das Gehirn eines Babys nimmt Sprachen wie ein Schwamm auf – nutzen Sie diese wichtige Phase der Sprachentwicklung
Entdecken Sie die einzigartigen Vorteile und geben Sie Ihrem Kind die Möglichkeit, an abwechslungsreichen Kursen und spielerischen Aktivitäten in der privaten mehrsprachigen Krippe der ITSW in Warschau teilzunehmen. Durch das Eintauchen in die Sprache kann es bereits ab dem ersten Lebensjahr ganz selbstverständlich zwei weitere Sprachen erlernen.
Warten Sie nicht, bis Ihr Kind in die Grundschule kommt. Manche sagen, dass Kinder erst in der Grundschule mit dem Sprachenlernen beginnen können – doch das ist definitiv zu spät. Sprache ist ein Werkzeug, das wir von dem ersten Tag unseres Lebens an erwerben. Die einzige Grenze für die Anzahl der Sprachen, die ein Mensch beherrschen kann, ist die Zeit, die für das Eintauchen in jede dieser Sprachen benötigt wird. Diese Zeit braucht ein Kind, um eine Sprache zunächst zu verstehen und sie anschließend selbst zu verwenden – zum Beispiel zu sprechen. Aktivitäten und Spiele in einer privaten mehrsprachigen Krippe bieten dafür die idealen Voraussetzungen.
Warum also diese angeborenen und natürlichen Fähigkeiten nicht nutzen, wenn es für Kinder im Alter von ein bis eineinhalb Jahren am einfachsten ist? Wir sind stolz, wenn wir sehen, wie unsere Krippenkinder eine 45-minütige Aufführung auf Chinesisch präsentieren.


Verpassen Sie nicht diese entscheidende Phase – kleine Kinder sind wahre Sprachgenies
Kleine Kinder werden mit einer außergewöhnlichen Fähigkeit geboren, Sprachen zu lernen. Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass das Gehirn eines Kindes im ersten Lebensjahr jede Sprache der Welt aufnehmen kann und dass das Tempo der sprachlichen Entwicklung in dieser Zeit am höchsten ist. Diese Phase wird als kritisches Zeitfenster bezeichnet – eine kurze Zeitspanne, in der das Erlernen von Sprachen für Kinder ganz natürlich und mühelos erfolgt.
Nach dem zweiten Lebensjahr beginnt diese Fähigkeit allmählich nachzulassen. Deshalb ist es wichtig, diesen Moment nicht zu verpassen. Eine frühe Sprachimmersion – wie sie in der ITSW-Krippe angeboten wird – ermöglicht es Kindern, täglich mehrere Sprachen zu hören und echte Mehrsprachigkeit zu entwickeln.
Sie als Eltern entscheiden, welche Möglichkeiten sich Ihrem Kind eröffnen. Durch frühes Sprachenlernen kann Ihr Kind als vollwertiger Sprecher von bis zu drei Sprachen aufwachsen – mit Fähigkeiten, die ihm ein Leben lang zugutekommen.
Was ist Sprachimmersion und warum sollte sie in den ersten Lebensjahren beginnen?
Dabei handelt es sich um einen sprachlichen Prozess, bei dem Ihr Kind in allen Alltagssituationen von Muttersprachlerinnen und Muttersprachlern in eine Sprache eingebunden wird, sodass diese Sprache zum einzigen Kommunikationsmittel wird. In einer privaten mehrsprachigen Krippe bedeutet Immersion, dass alle täglichen Abläufe sowie Aktivitäten und Spiele – vom Windelwechseln über das Töpfchentraining bis hin zum Singen von Schlafliedern – in der jeweiligen Sprache stattfinden, die von den Betreuungspersonen gesprochen wird. Ist der Kindergarten dreisprachig, wird das Kind von drei Muttersprachlerinnen oder Muttersprachlern betreut, von denen jede Person eine andere Sprache spricht – zu festgelegten Zeiten des Tages oder der Woche sowie während der Aktivitäten und Spiele in der Krippe. Dabei wird das OPOL-Prinzip (eine Person – eine Sprache) beachtet.
Haben Sie keine Angst, wenn Ihr Kind am Anfang nicht alles versteht. Babys empfinden dieses Nichtverstehen als etwas ganz Natürliches – genau so lernen sie. Geben Sie Ihrem Kind die Möglichkeit, diese natürliche Fähigkeit zu nutzen und sich auch dann wohlzufühlen, wenn es noch nicht alles versteht. Diese Fähigkeit hilft dabei, neue Sprachkenntnisse im Alltag zu erwerben – in einer Umgebung voller Wärme und Fürsorge.


Verzögert Sprachimmersion die Entwicklung der Muttersprache?
Nein. Eine gut geführte Sprachimmersion in der Krippe verzögert nicht die Entwicklung der Muttersprache. Das Gehirn eines kleinen Kindes ist natürlich darauf vorbereitet, mehr als eine Sprache zu lernen. Kinder „verwechseln“ keine Sprachen – sie lernen sie parallel. Anfangs kann der Wortschatz in jeder Sprache einzeln kleiner sein, aber der Gesamtwortschatz (in allen Sprachen) ist vergleichbar oder größer als bei einsprachigen Kindern. Manchmal kann die Sprache minimal später erscheinen, liegt aber im Entwicklungsnormbereich und gilt nicht als Verzögerung. Die Muttersprache entwickelt sich weiterhin natürlich zu Hause in der Beziehung zu den Eltern – Immersion in der Krippe „verdrängt“ sie nicht. Entscheidend ist, dass Immersion natürlich ist, auf Spiel, Emotionen und Beziehungen basiert und nicht auf „Vokabellernen“.
Was ist die OPOL-Methode und wie funktioniert sie?
Dieser Ansatz basiert darauf, jeder Person eine bestimmte Sprache zuzuordnen – das bedeutet, dass eine Person mit dem Kind ausschließlich in einer Sprache spricht. Diese Methode wird häufig von Eltern verwendet, die ihre Kinder von Anfang an zweisprachig erziehen möchten. Das OPOL-Prinzip spielt auch beim frühen Sprachenlernen in einer mehrsprachigen Krippe eine wichtige Rolle, da es Kindern ermöglicht, eine Sprache einer bestimmten Person zuzuordnen. Die OPOL-Methode ist ein hilfreiches Instrument, um Kinder beim Umgang mit Sprachmischungen zu unterstützen, die ein ganz natürlicher Prozess sind. Gleichzeitig hilft OPOL auch den Betreuungspersonen dabei, die weitere sprachliche Entwicklung und den Wortschatz der Kinder gezielt zu fördern.
Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Ihr Kind Sprachen miteinander mischt oder zunächst noch nicht sicher genug in der Unterrichtssprache spricht. Das Vermischen von Sprachen ist bei kleinen Kindern völlig normal. Kleine Kinder versuchen nicht perfekt zu sprechen – sie kommunizieren auf unterschiedliche Weise und oft auch in verschiedenen Sprachen. Alles, was sie brauchen, sind gute sprachliche Vorbilder. Genau das bietet die mehrsprachige Krippe der ITSW.


Welche Sprachen lernen Kinder in der ITSW-Krippe?
Bei ITSW tauchen Kinder schon früh in eine natürliche mehrsprachige Umgebung ein. Neben Englisch und Polnisch lernen sie außerdem eine weitere Weltsprache – Spanisch, Französisch, Japanisch, Chinesisch, Deutsch oder Portugiesisch. Die Eltern wählen die dritte Sprache ihres Kindes, und das Kind wird in eine dreisprachige Gruppe aufgenommen, in der es täglich in einer mehrsprachigen Umgebung kommuniziert, zum Beispiel:
Englisch + Spanisch + Polnisch
Englisch + Französisch + Polnisch
Englisch + Chinesisch + Polnisch
Englisch + Japanisch + Polnisch
Englisch + Deutsch + Polnisch
Englisch + Portugiesisch + Polnisch
Jede Gruppe wird von muttersprachlichen Pädagoginnen und Pädagogen geleitet, sodass Kinder Sprachen ganz natürlich durch tägliches Spielen, Beziehungen und verschiedene Aktivitäten lernen. So wachsen unsere Kinder in einer freundlichen multikulturellen Umgebung auf und entwickeln Sprachfähigkeiten auf einem Niveau, das später im Leben nur schwer zu erreichen ist.
Ja, der Spracherwerb bei Kindern wirkt noch immer wie ein Wunder. Und in gewisser Weise ist es das auch, denn nur kleine Kinder können Sprachen so schnell und mühelos lernen.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zur mehrsprachigen ITSW-Krippe in Warschau
Eltern fragen oft, wie Immersion, die OPOL-Methode und dreisprachige Erziehung in unserer Krippe in Śródmieście und Saska Kępa funktionieren. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Antworten zum natürlichen Spracherwerb, den täglichen Aktivitäten und der Entwicklungssicherheit der Kinder.
Ist Sprachimmersion nicht zu schwierig für so kleine Kinder?
Nein – Kleinkinder lernen Sprachen am leichtesten. Ihr Gehirn ist besonders formbar, daher erwerben sie Sprachen so natürlich wie Laufen oder Essen.
Sprachimmersion in der ITSW-Krippe in Warschau ist für sie eine natürliche Umgebung und keine Belastung.
Wird mein Kind in einer dreisprachigen Krippe Sprachen vermischen?
Die Vermischung von Sprachen ist bei Kleinkindern ein völlig natürlicher Entwicklungsschritt. Wichtig ist nicht, die Vermischung zu „vermeiden“, sondern das Kind mit den richtigen Sprachmustern zu umgeben, die von den ITSW-Erzieherinnen und -Erziehern vermittelt werden. So kann das Kind einer Person eine Sprache zuordnen. Dies ist ein natürlicher Prozess, in dem Kleinkinder ab einem gewissen Punkt beginnen zu verstehen, wo eine bestimmte Sprache ihren Platz hat. Dann wird jeder Person eine Sprache zugeordnet.
Muss ein Kind alles verstehen, um eine Sprache zu lernen?
Nein. Kinder empfinden das Nicht-Verstehen als natürlich – und lernen dadurch schneller.
In den ITSW-Kindergärten in Śródmieście und Saska Kępa findet das Eintauchen in die Sprache im Alltag statt: beim Spielen, Essen, Spazierengehen und bei den täglichen Ritualen.
Wie sieht das Eintauchen in die Sprache in der Praxis in einer ITSW-Krippe aus?
Das Kind ist bei allen Aktivitäten von Muttersprachlern umgeben:
• Windelwechseln,
• Essen,
• Mittagsschlaf,
• Spielen,
• Gruppenaktivitäten.
In der dreisprachigen ITSW-Krippe spricht jede Erzieherin und Betreuungsperson nur ihre eigene Sprache (OPOL-Prinzip). Dadurch entsteht für das Kind eine klare und konsistente Sprachumgebung.
Was ist die OPOL-Methode und warum ist sie so effektiv für Kinder?
OPOL (One Person One Language) bedeutet, dass jede Erzieherin immer die Sprache spricht, die sie selbst spricht.
Dem Kind wird zunächst eine Sprache vermittelt. Dadurch kann es mühelos eine Sprache mit einer Person verknüpfen und Dreisprachigkeit auf natürliche Weise entwickeln – ohne Chaos und Druck. Dies ist die effektivste Sprachlernmethode für diese Altersgruppe. Muttersprachler schaffen eine authentische Sprachumgebung, keine klassische Klassenzimmerumgebung. Ihnen ist es zu verdanken, dass das Immersionsprogramm so wirksam ist.
Sind drei Sprachen zu viel für mein Kind?
Jedes Kind entwickelt sich in seinem eigenen Tempo – zuerst kommt das Sprachverständnis, dann einzelne Wörter und schließlich Sätze.
Eltern unserer Kleinen bemerken oft schon nach wenigen Wochen regelmäßigen Immersionsprogramms erste Reaktionen auf eine Fremdsprache.
Wie schnell sehe ich die Ergebnisse des Sprachimmersionsprogramms bei meinem Kind?
Nein. Kleine Kinder lernen Sprachen nicht wie Erwachsene – sie erwerben sie intuitiv durch Beziehungen, Spiel, Beobachtung und alltägliche Rituale.
Drei Sprachen fallen ihnen ganz natürlich zu, wenn sie in einer warmen, beständigen Umgebung – wie der am ITSW – eingeführt werden.
So funktioniert Sprachimmersion. Hören Sie unseren zweijährigen Kindern zu!
Das Erlernen von Sprachen im frühen Alter ist ein Thema, das viele Wissenschaftler interessiert. Erfahren Sie, wie kleine Kinder Sprachen lernen.
